Ich habe das Fotografieren wiederentdeckt. Meine erste analoge Spiegelreflexkamera war von der Firma Reveue. In den neunziger Jahren folgte eine Yashica und war mein ganzer Stolz. Belichtet habe ich die Kleinbildfilme vor allem mit Urlaubserinnerungen und die ersten Jahre meiner beiden Söhne.

Meine ersten Berührungen in der Digitalfotografie machte ich mit einer Sony Cyber-shot P10 Kompaktkamera mit 5 MP. Zu der Zeit hatte für mich die Auflösung noch eine ganz andere Bedeutung. Die Dinger sind für Schnappschüsse einfach nicht mehr wegzudenken. Sie passen in jede Tasche und machen richtig gute Erinnerungsfotos. Das Denken überlässt man dabei der Automatik.

Es gab die Zeit, wo ich wieder eine Spiegelreflexkamera in der Hand halten wollte. Plötzlich war auch das Gewicht wieder Nebensache. Blitzlicht, Wechselobjektive und diverses Zubehör gehörten in meine Fototasche. Das Herzstück war eine Canon 350D digitale Spiegelreflexkamera. Aber die Programmautomatik und die Motivprogramme gehörten auch hier noch zu den bevorzugten Einstellungen.

2010 besuchte ich meinen ersten Fotoworkshop. “Fotografieren statt Knipsen” hieß der Einsteigerkurs bei www.fotoworkshops-berlin.com. Die beiden Fotografen Alex und Steffen haben mich “gefesselt”. Es folgten weitere Workshops und heute bewege ich mich nur noch in ganz wenigen Ausnahmen in der Vollautomatik meiner Kamera.

Eine Erkenntnis habe ich schnell begriffen: Nicht die Kamera, sondern der hinter der Kamera steht macht die Fotos. Trotzdem bin ich an der ein oder anderen Stelle an die Grenzen der Canon 350D gestoßen und habe aufgerüstet.

Heute gehört zu meiner Ausrüstung:

– 1 Body Canon 350D
– 1 Body Canon 60D
– 1 Objektiv Canon EF 50mm 1.8 II
– 1 Objektiv Canon EFS 18-135mm
– 1 Objektiv CanonEFS 18-55mm
– 1 Objektiv Sigma APO DG 70-300mm
– 1 Canon Speedlite 430EX
– 2 Yongnuo Speedlite YN560
– 4 Yongnuo RF-603C Funkauslöser
– 1 Alu Fotostudio Hintergrundsystem
– 1 Softbox 40×40
– diverses Zubehör

Ehre dem Fotografen. Denn er kann nichts dafür! (Wilhelm Busch)